Sicherheit - Helme

25. November 2014

Wer sicher fahren will, braucht einen Helm. Doch wie wählt man das richtige Modell aus? Aus welchen Materialien besteht so ein Helm überhaupt? Wo liegen die Unterschiede? Und was muss man beim Kauf beachten?

Durch die flächendeckende Ausbreitung von Carvern und Rocker-Ski wird das Skifahren nicht nur leichter, sondern auch immer rasanter. Dadurch steigt natürlich auch die Verletzungsgefahr. Laut ADAC können rund 85 Prozent aller tragischen Schädel-Hirn-Verletzungen im Wintersport mit einem Helm vermieden werden. Allein das ist ein Grund, nicht mehr ohne Kopfschutz zu fahren.

Fashion-Victims wird es erfreuen, dass durch die wachsende Nachfrage auch das Angebot an Design-Motiven gestiegen ist.

Dennoch sollte man sich optisch nicht von den Modellen Typ Nussschale oder Bowlingkugel abschrecken lassen. Weniger das Design, sondern Format und Innenleben eines Helms kennzeichnen Sicherheit und Komfort. Beim Aufbau gibt es zwei bewährte Varianten: In-Mold und Hartschale. Bei den In-Mold-Helmen werden die Außenschale aus Polykarbonat und der EPS-Hartschaum unter großem Druck und Hitze miteinander verbunden. Das macht sie besonders widerstandsfähig, leicht und langlebig. Mittlerweile gibt es bereits die Verbindung beider Techniken, die sogenannte Hybrid-Technologie, wie sie etwa im neuen Alpina-Modell Cheos verbaut ist.

 

 

 

Kauftipps

Die Kopfform ist bei jedem Menschen einzigartig. Daher muss das Modell sorgfältig ausgewählt und vor dem Kauf ausgiebig anprobiert werden.

 

Checkliste

• Nichts drückt, wackelt oder verrutscht

• Das Helmgewicht ist angenehm und belastet nicht den Nacken

• Die verstellbaren Riemen sitzen bequem unter Kinn und Ohren

• Der Kinnschutz liegt bequem am Kinn an und der Verschluss öffnet und schließt problemlos

• Auch mit Handschuhen lässt sich der Verschluss leicht öffnen

• Die Skibrille passt über den Helm und beeinträchtigt nicht das Belüftungssystem oder gar die Sicht